Weiterbildungen 2026 und 2027: Was bleibt, was ist neu, was fällt weg?
Liebe IKT-Freundin, lieber IKT-Freund!
Einmal im Jahr nehmen sich Claudia Per, Schulleiterin, und Mario Trullini, Ausbildungsleiter Shiatsu, Zeit, um gemeinsam das ganze Weiterbildungsprogramm durchzugehen. Planung heisst am IKT immer auch, Entscheidungen zu treffen: Manche Weiterbildung hat ihren Zyklus erfüllt und macht Platz für Neues, andere hat sich so bewährt, dass sie fest im Programm verankert wird.
Für 2026 und 2027 zeigt sich dabei ein roter Faden: Regulation, Nervensystem, Trauma, Präsenz und Berührung.
Im Video geben Claudia Per und Mario Trullini einen persönlichen Einblick in ihre Planung – ein Klick auf das Bild startet die Aufzeichnung.
Was bleibt
Fest im Programm verankert ist der Workshop mit Geeta Ghosh zum Thema Breathwork zur Regulierung des Nervensystems. Nach dem grossen Erfolg im letzten Jahr wird der Kurs im September 2026 erneut angeboten. Da er online stattfindet und zeitversetzt angeschaut werden kann, bietet er einen niederschwelligen Zugang für alle, die sich für die Arbeit mit dem Atem interessieren.
Was ist neu
Zum ersten Mal am IKT unterrichtet Annette Herrmann, die im September mit der Trauma Integrierenden Prozessbegleitung startet und zeigt, wie sich Wissen über das Nervensystem in Theorie und Praxis in die therapeutische Arbeit übersetzen lässt.
Mit Chris McAlister holt das Institut zudem eine internationale Stimme ins Programm: Mit Alchemy in Bodywork: The Poetry of Touch rückt Ende Oktober die Qualität der Berührung in den Mittelpunkt, in englischer Sprache und mit Fokus auf therapeutische Präsenz. Im Februar 2027 folgt mit Oskar Peter der 3-tägige Intensivkurs Make It Happen, Then Let It Happen.
Im April 2027 öffnet Eva-Maria Schulte, langjährige Dozentin am Institut, mit Hinter den Schleiern ein Feld der feineren Wahrnehmung: Scanning und Hellsinne im Shiatsualltag sowie im gesamten Shiatsu-Setting.
Ende April folgt mit Mario Trullini und Annette Herrmann der mehrtägige Kurs Authentisches Embodiment, die Sprache des Nervensystems, der therapeutische Präsenz, Beziehungsgestaltung und somatisches Gewahrsein verbindet.
Im Mai 2027 bringt Alexandra Burki mit Schmerzen und Symptome verlernen einen Mind-Body-Therapie-Ansatz für die Arbeit mit chronischen Beschwerden wie Rückenschmerzen, Migräne, Reizdarm oder Long Covid.
Den Abschluss bildet im Juni 2027 ein Kurs von Mario Trullini zu myofaszialen Techniken zwischen Zwerchfell und Kiefermuskulatur, mit Fokus auf innere Spannungsmuster.
Was fällt weg
Nicht jede Entscheidung lässt sich in einem Satz zusammenfassen. Manche Kurse laufen aus, weil sie ihren Zyklus erfüllt haben, andere machen bewusst Platz, damit Neues Raum bekommt. Diese Abwägungen sind Teil eines Prozesses, der laufend weitergeht, und den das Institut auch künftig transparent kommuniziert.
Fazit
Für Claudia Per und Mario Trullini bleibt die gemeinsame Frage entscheidend: Wie können wir Menschen heute noch differenzierter wahrnehmen, ihre Regulationsfähigkeit unterstützen und gleichzeitig unsere eigene therapeutische Präsenz weiterentwickeln?
Wer 2027 planen will, findet bereits jetzt alle buchbaren Daten, von der Shiatsu-Vielfalt bis zu den übergreifenden Weiterbildungen.
