Du weisst, wohin du willst – wir zeigen dir den Weg.
Die Yoga-Therapie-Ausbildung am IKT ist modular, flexibel und individuell. Damit du dir deine Entwicklungsschritte optimal zusammenstellen kannst, zeigen wir dir hier, wie ein typischer Ausbildungsweg aussieht – Schritt für Schritt.
Neben aktuellem Fachwissen bietet unser Institut ein 360-Grad-Ausbildungskonzept und für Absolvent:innen spannenden Weiterbildungsmöglichkeiten.
Ausserdem interessant zu wissen: Wir helfen dabei weiter, Ausbildung oder Weiterbildung am IKT zu finanzieren. Lerne unsere Fördermöglichkeiten kennen.
Finde heraus, welcher Weg zu deiner Vorbildung passt ↓
Wo stehst du?
Dein Weg hängt davon ab, was du bereits mitbringst. Hier siehst du auf einen Blick, wie deine Ausbildung – abgestimmt auf deine Vorbildung – konkret aussieht:
Mit Grundausbildung
Du bist Yogalehrer:in mit Grundausbildung und möchtest den therapeutischen Schritt wagen. Dein Weg startet mit unserer Passerelle (84 h).
- Passerelle: M01, M02, PK1
- Grundlagenmodule M1–M10
- ca. 450 Ausbildungsstunden
Mit vertiefter Erfahrung
Du bringst bereits vertiefte Erfahrung mit und steigst direkt in die Grundlagenmodule ein. Du wählst ausserdem mindestens zwei Vertiefungsmodule nach deinen Interessen.
- Grundlagen M1–M3, M8–M10
- Mind. 2 Vertiefung M4–M7
- ca. 350 Ausbildungsstunden
Als erfahrene Fachperson
Du bist erfahrene Fachperson und steigst fokussiert ein. Du absolvierst die Pflichtmodule und wählst mindestens zwei frei wählbare Vertiefungsmodule.
- Pflichtmodule M1 und M10
- Mind. 2 Vertiefung M2–M9
- ca. 150 Ausbildungsstunden
Ein typischer Ausbildungsweg
So entfaltet sich die Ausbildung Etappe für Etappe. Dein eigener Weg bleibt individuell – aber diese Übersicht gibt dir ein Gefühl für die Schritte.
Wir zeigen hier den häufigsten Einstieg. Mit anderer Vorbildung verschieben sich Module und Reihenfolge – siehe Sektion „Wo stehst du?” oben.
Etappe 1 → Ankommen & Grundlagen legen
Du startest mit den drei Grundlagenmodulen (M1–M3). Diese müssen nicht chronologisch besucht werden – du wählst den Einstieg, der für dich am besten passt.
Modul M1 – Yoga-Therapie: Ein Prozess (42 h)
Du lernst, was therapeutische Begleitung bedeutet. Wie strukturierst du einen Prozess? Wie beobachtest du und passt du an? Hier entsteht deine Grundhaltung als Yoga-Therapeut:in.
Nächster Start: 14. November 2026, Rapperswil
Modul M2 – Funktionelle Anatomie & Beweglichkeit (42 h)
Wie bewegt sich der Körper? Was passiert bei Einschränkungen? Du lernst, Asanas individuell und funktionell anzupassen.
Nächster Start: Februar 2027
Modul M3 – Atem & Nervensystem (42 h)
Pranayama, Atemwirkung, Regulation – du entdeckst den Atem als zentrales therapeutisches Werkzeug.
Nächster Start: 29. August 2026, Bern
Etappe 2 → Deine Vertiefung (frei wählbar)
Du wählst aus M4–M7 mindestens zwei Module, die zu deinen Interessen und deiner zukünftigen Klientel passen.
Modul M4 – HerzStark: Emotionale Balance (35 h)
Herzgesundheit, Stress, Angst, Resilienz. Du lernst, Herz- und Stresspatient:innen einfühlsam zu begleiten und individuelle Entspannungspläne zu erstellen.
Nächster Start: 17. Oktober 2026, Rapperswil
Modul M5 – Ayurveda meets Yoga-Therapie (42 h)
Doshas, Gunas, ayurvedische Konzepte – du integrierst konstitutionelle Ansätze und ayurvedische Prinzipien in deine Therapiearbeit.
Nächster Start: 28. November 2026, Rapperswil
Modul M6 – Trauma & Resilienz (28 h)
Nervensystem, Vagusnerv, traumasensitive Ansätze, Embodiment. Du lernst Stress- und Traumamuster zu erkennen und regulierende Sequenzen zu entwickeln.
Nächster Start: 12. September 2026, Bern
Modul M7 – Wandelzeiten & Lebenszyklen (49 h)
Schwangerschaft, Wechseljahre, Alter, Trauer, Onkologie, Palliativbegleitung. Du erstellst individuelle Programme für Menschen in Lebensübergängen.
Nächster Start: 10. April 2027, Bern
Etappe 3 → Praxis & Transfer
Du verfeinerst dein therapeutisches Handwerk und reflektierst deine Haltung – in Modulen, in Praktika und in der Supervision.
Modul M8 – Alignment & therapeutisches Anpassen (21 h)
Berührung, Alignment, therapeutische Beziehung – du gestaltest sichere, achtsame und professionelle Klient:innen-Kontakte.
Nächster Start: 29. Januar 2027, Rapperswil
Etappe 4 → Abschluss & Diplom
Modul M10 – Begleitung hin zum Diplom und Praxistransfer (28 h)
Supervision, Mentorate, Prüfungsvorbereitung und Abschlussprüfung. Du planst, führst und reflektierst eigenständig Yoga-Therapie-Prozesse. Am Ende steht dein Abschluss als Komplementärtherapeut:in Methode Yoga-Therapie mit Branchenzertifikat OdA KT.
Nächster Start: 31. Januar 2027, Rapperswil
Etappe 5 → Vertiefung KT-Kompetenzen Bonus
Wenn du die Yoga-Therapie-Ausbildung vertiefen und deine Rolle als Komplementärtherapeut:in nochmals reflektieren möchtest, ist das Transfermodul M11 die ideale Ergänzung – optional, aber wertvoll.
Modul M11 – Transfermodul KT-Kompetenzen (28 h)
Du vertiefst die KT-Kernkompetenzen und unterstützenden Kompetenzen. Du reflektierst deine Rolle als KT-Yoga-Therapeut:in und überträgst die KT-Gestaltungsprinzipien gezielt in deine therapeutische Haltung und Praxis.
Der Tronc Commun
Dein zweites Standbein zum Branchenzertifikat
Der Tronc Commun KT vermittelt die methodenübergreifenden medizinischen, berufsspezifischen und sozialwissenschaftlichen Grundlagen der KomplementärTherapie. Die Module sind flexibel parallel zu deiner Yoga-Therapie-Ausbildung absolvierbar. Mehr zum Tronc Commun.
Branchenzertifikat OdA KT
Der berufsqualifizierende Abschluss – berechtigt zur eigenständigen Tätigkeit als Komplementärtherapeut:in Methode Yoga-Therapie.
Voraussetzungen:
- Yoga-Therapie-Module M1–M10
- Tronc Commun KT vollständig
- Praktika & Supervision
Höhere Fachprüfung
Das eidgenössische Diplom – die höchste staatliche Anerkennung in der KomplementärTherapie.
Voraussetzungen:
- Branchenzertifikat OdA KT
- Berufserfahrung nach dem Diplom
- Eidg. Fachprüfung (zusätzlich)
Stimmen unserer Teilnehmenden
Ich hatte Angst, mit 47 noch eine Ausbildung zu beginnen. Aber die modulare Struktur erlaubt mir, in meinem Tempo zu lernen – und mein Wissen aus 15 Jahren Yogalehren plötzlich ganz neu zu verstehen. Das war der Grund, weshalb ich mich für die Ausbildung am IKT entschieden habe.
Sandra unterrichtet seit über 15 Jahren Yoga. Nach einem Burnout suchte sie einen tieferen Zugang zu ihrer Arbeit – und fand mit der Yoga-Therapie-Ausbildung am IKT einen neuen beruflichen Weg.
Yoga gehört für mich seit Langem zu meinem Alltag. Mit der Ausbildung zum Yoga-Therapeuten kann ich meinen Beruf und meine private Leidenschaft nun optimal kombinieren.
Markus kam über den Leistungssport zum Yoga. Die Verbindung von Bewegung, Anatomie und psychischer Gesundheit fasziniert ihn. Mit seiner 500-h-Vorbildung konnte er fokussiert einsteigen und die Ausbildung berufsbegleitend abschliessen.
Ich wusste am Anfang gar nicht, wo ich anfangen soll. Das Beratungsgespräch hat alles klar gemacht. Danach hatte ich einen Plan – und das Vertrauen, dass ich es schaffe.
Lena arbeitet hauptberuflich als Ergotherapeutin und möchte Yoga gezielt in ihre therapeutische Arbeit integrieren. Sie startete mit der Passerelle und schätzt besonders die Verbindung von westlicher Medizin und ganzheitlichen Ansätzen.
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Juliane Henze
Kunden und Kurs Management
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