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Q&A: Kurzinterview mit Sabine Bisig-Kämpfer

Liebe IKT-Freundin, lieber IKT-Freund!

Mit ihrer langjährigen Erfahrung aus Osteopathie und Yoga verbindet Sabine Bisig-Kämpfer fundiertes anatomisches Wissen mit einem feinen Gespür für Bewegung und Selbstregulation. Ihre Begeisterung für Körperbewusstsein – geprägt seit den frühen Jahren im Tanz – und ihre ganzheitliche Arbeitsweise machen sie zur idealen Besetzung für unser Modul Funktionelle Anatomie und Beweglichkeit.

In unserem Q&A teilt sie ein paar weiterführende Infos zum Modul:

1. Wie praxisnah ist das Modul konkret aufgebaut?

Die Anatomie in vivo soll in diesem Modul ein zentraler Punkt sein. Wir werden die funktionelle Anatomie im eigenen Körper erfahren und unsere individuellen Bewegungsmuster kennenlernen. Denn erst wenn ich selber weiss, wie mein Körper funktioniert, kann ich die Fehlhaltungen und Muster im Gegenüber erkennen und gezielt korrigieren. Somit wird es ein sehr praktisches, experimentierfreudiges Modul, das ist mir ein grosses Anliegen.

2. Für wen ist das Modul geeignet – brauche ich bereits therapeutische Erfahrung oder reicht eine Yogalehrer-Ausbildung?

Das Modul braucht keine therapeutische Erfahrung. Wenn du die Körperfunktionen des Menschen noch genauer erfahren und deinen analytischen Blick schulen möchtest, bist du genau richtig. In diesem Modul wirst du die therapeutische Sprache und Denkweise erlernen.

3. Wie gut kann ich das Gelernte direkt in meine eigene Praxis oder meinen Unterricht integrieren?

Das Modul gibt dir ein direktes Handwerk, wie du deine Yogaschüler:innen noch präziser, gelenkschonender, ressourcenorientierter in die Asanas führen und sie unterstützen, oder wenn nötig korrigieren kannst. Du wirst Fehlhaltungen und schädigende Kompensationsmuster erkennen, damit du deine Teilnehmenden gezielter in dem unterstützen kannst, was sie individuell für ihre Gesundheit und Selbstheilungskräfte brauchen.

4. Wie wird auf individuelle Themen oder körperliche Einschränkungen der Teilnehmenden eingegangen?

Je mehr individuelle Themen und körperliche Einschränkungen wir von Seiten der Teilnehmenden dieses Moduls haben, umso vielfältiger und lehrreicher wird das Modul.

Die Individualität ist für mich ein zentrales Thema im therapeutischen Tun. Menschen können zwar dasselbe Krankheitsbild haben, die Muster und Symptome sind jedoch oft sehr unterschiedlich und individuell. Es ist wichtig zu wissen, dass wir keine Krankheitsbilder behandeln und Rezeptbuchtherapien dafür entwickeln, sondern den Menschen als Ganzes sehen und eine auf ihn zugeschnittene Yoga-Therapie zusammenstellen.